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Was Sie tun können

Die Aufgaben der Netten Nachbarn

Sie bestimmen mit uns einen Bereich, in der Regel in Ihrer Straße oder Nachbarschaft, in dem Sie im allgemeinen aufmerksam sein wollen für Menschen, die in welcher Weise auch immer Aufmerksamkeit und Hilfe brauchen.

In diesem Bereich erklären Sie sich im besonderen bereit, die folgenden "Basisdienste" der "Netten Nachbarn" zu übernehmen. Sie brauchen für diese Aufgabe Offenheit und Interesse an anderen Menschen, aber keine keine besondere Ausbildung oder Qualifikation. Sie werden Menschen eine Freude machen und merken, wie gut das tut.

Neuzugezogene besuchen

Für Neuzugezogene, die noch niemanden kennen, ist es ein schönes Zeichen, dass man sich für sie interessiert.

Das Pfarramt bereitet persönliche Begrüßungsbriefe an Menschen vor, die neu in der Gemeinde zugezogen sind. Sie schauen bei den Neuzugezogenen in Ihrem Bereich vorbei, heißen sie in der Gemeinde willkommen und überbringen ihnen den Begrüßungsbrief sowie einen aktuellen Gemeindebrief und weitere Informationen .

Dabei geht es nur um einen kurzen „Haustürbesuch". Aber Sie wissen selbst: der erste Eindruck ist wichtig. Manche werden auf diese Begrüßung vielleicht gleichgültig reagieren, viele aber werden sich sehr freuen.

Zur Geburt eines Kindes gratulieren

Die Geburt eines Kindes ist ein großes Ereignis für eine Familie. Um so mehr freuen sich Eltern, wenn Nachbarn an ihrer Freude Anteil nehmen. Wir wollen die Kinder in unserer Nachbarschaft willkommen heißen. Dazu haben wir ein kleines Baby-Besuchs-Paket vorbereitet mit einem kleinen Geschenk, Informationen zu unserem Familienzentrum und anderen Angeboten für Kinder und Familien.

Wenn Sie mitbekommen, dass eine Familie in Ihrem Bereich ein Kind bekommen hat, holen Sie sich einfach ein solches Begrüßungspaket ab und besuchen die Familie.

Senioren zum Geburtstag gratulieren

Besondere ältere Menschen freuen sich, wenn sie spüren, dass sie nicht vergessen werden. Die Besuche zum 70., 75., 80. und ab dem 85. jährlich zum Geburtstag sind zugleich wichtige Gelegenheiten, nach den Älteren in der Nachbarschaft zu sehen.

Als "Netter Nachbar" oder "Nette Nachbarin" bekommen Sie mit, wie es der Person geht, ob sie Hilfe braucht, und wenn ja, welche. Es gibt so viele Hilfsmöglichkeiten, und oft kommt es nur darauf an, sie gemeinsam zu entdecken.

"Nette Nachbarn" bleiben nicht allein

Sie werden merken, dass "nette Nachbarschaft" ansteckend ist. Bringen Sie Menschen in Kontakt, die sich gegenseitig helfen können, vom Gardinenaufhängen bis zur Hausaufgabenhilfe, vom Blumengießen im Urlaub bis zum Erledigen von Einkäufen. Als "Netter Nachbar" oder "Nette Nachbarin" werden Sie gute Beziehungen haben und gute Beziehungen stiften.

Sie können auch „spezieller" werden

  • Neben oder anstelle des Grunddienstes der "Netten Nachbarn" können Sie zum Beispiel auch - unabhängig von Ihrem "Gebiet" - speziellere Dienste übernehmen:
  • Unterstützen Sie die Arbeit für Kinder und Familien unseres Familienzentrums St. Stefan in der Rotenwaldstraße.
  • Helfen Sie in einem Team mit, regelmäßig den „Dienstagskreis" zu organisieren, bei dem Ältere sich treffen können, um Kaffee zu trinken, zu plaudern, zu singen oder zu feiern.
  • Besuchen Sie über einen längeren Zeitraum einzelne ältere oder kranke Menschen zuhause oder während eines Krankenhausaufenthaltes. Oder sehen Sie regelmäßig nach Menschen, die Mühe haben, das Leben zu bewältigen.
  • Helfen Sie mit, zum Advent den Weihnachtsgemeindebrief in alle Haushalte der Gemeinde zu bringen.

Sie wollen sich weiter qualifizieren?

Wenn Sie sich in einer ganz besonderen Weise für andere engagieren wollen und dazu sich auch weiterbilden oder ausbilden lassen wollen, helfen wir Ihnen gerne dabei. Wir vermitteln Ihnen die nötigen Kontakte und Weiterbildungsangebote, zum Beispiel zur Förderung und Begleitung von Kindern und Jugendlichen, zur Begleitung von Familien, zur Nachbarschaftshilfe, zur Hospizarbeit und Trauerbegleitung und zu vielen anderen Trägern kirchlicher und öffentlicher Wohlfahrtspflege.