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Pfr. Hermes Ritter vom Heiligen Grab

In einem feierlichen Investiturgottesdienst wurde Pfr. Dr. Christian Hermes am 14. Mai durch den Großprior der Deutschen Statthalterei, den Münchener Erzbischof Reinhard Kardinal Marx, in den Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem aufgenommen. An den Feierlichkeiten im Kaiserdom in Bamberg nahmen rund vierhundert Damen und Ritter aus den sechs deutschen Provinzen teil.

Aufgenommen wurden durch Apostolisches Dekret 35 Damen und Ritter, darunter drei Geistliche. Zeichen des Ordens ist das rote, fünffache Jerusalemkreuz, das die Ritter bei feierlichen Gottesdiensten auf weißem, die Damen auf schwarzem Mantel tragen.

Der päpstliche Orden, der aus dem jahrhundertealten Brauch der Wallfahrt in das Heilige Land entstand, trägt heute mit weltweit ca. 26.000, in Deutschland ca. 1.400 Mitgliedern maßgeblich die Arbeit der katholischen Kirche im Heiligen Land. Insbesondere durch die materielle und ideelle Unterstützung von Sozial- und Bildungseinrichtungen, Gesundheitsfürsorge und Pastoral im Lateinischen Patriarchat von Jerusalem leistet der Orden einen wichtigen Beitrag für die Existenz der Christen im Heiligen Land und für eine friedliche Entwicklung von Christen, Juden und Muslimen. Daneben pflegen die Gruppen vor Ort und in der Region die Spiritualität und Gemeinschaft der Ordensmitglieder. Pfr. Hermes gehört der Komturei St. Martin an, die nun 30 Damen und Ritter umfasst. Abbildungen: Anlegen des Ordenskreuzes durch Kardinal Marx; Friedensgruß des Statthalters in Deutschland S. Ex. Dr. Dickmann.

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