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Pfarrer Dr. Christian Hermes zum Stadtdekan von Stuttgart gewählt

Bisheriger Pfarrer von St. Elisabeth und St. Clemens wird im Herbst auch Dompfarrer von St. Eberhard

Am 6. Juli hat die Wahlversammlung des Stadtdekanats Stuttgart Pfarrer Dr. Christian Hermes zum Stadtdekan von Stuttgart gewählt. Der neugewählte Stadtdekan wird von Bischof Dr. Gebhard Fürst auch zum Pfarrer der Domgemeinde St. Eberhard ernannt werden und im Herbst vom Stuttgarter Westen in die Innenstadt wechseln. Die Wahlversammlung, bestehend aus den Mitgliedern des Stadtdekanatsrats, den Priestern und Diakonen des Dekanats, den Pfarrern der muttersprachlichen Gemeinden und den Vertretern der pastoralen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Seelsorgeeinheiten, hat den 41jährigen bisherigen Stellvertretenden und seit dem Weggang von Prälat Michael Brock Kommissarischen Stadtdekan im ersten Wahlgang mit 90% der Stimmen gewählt.

Hermes ist bereits Vorsitzender des Caritasrates, des Aufsichtsrates des Caritasverbandes Stuttgart e.V., sowie Mitglied in verschiedenen Leitungs- und Aufsichtsgremien. Seit Herbst 2007 war er Leitender Pfarrer für 13.000 Katholiken im Stuttgarter Westen und Botnang und unterrichtete außerdem Religion und Philosophie am Gymnasium St. Agnes. Er war als Stellvertretender Stadtdekan für den Bereich Soziales und Kindertagesstätten zuständig.

Die Amtseinfühung des Stadtdekans und der Stellvertretenden Dekane wird am Freitag, den 16. September 2011, 18.30 Uhr, in der Domkirche St. Eberhard durch den Generalvikar der Diözese Prälat Dr. Clemens Stroppel als Vertreter des Bischofs vorgenommen werden. Die Investitur des Stadtdekans als Dompfarrer nimmt ebenfalls der Generalvikar am Sonntag, den 23. Oktober, 10.00 Uhr, in St. Eberhard vor.

Die Leitung der Seelsorgeeinheit St. Elisabeth und St. Clemens wird nach den Sommerferien ausgeschrieben. Es wird angestrebt, dass im Frühjahr 2012 die Stelle des Pfarrers wiederbesetzt werden kann. Während der Vakanz der Gemeinden wird Dr. Hermes Administrator für den Bereich der Verwaltungsleitung bleiben, Seelsorge und Gottesdienste sollen durch das Pastoralteam und Vertretungen möglichst aufgefangen werden.