Nachrichten aus der Gemeinde

Ein starkes Team für die größte Gemeinde Stuttgarts

Kirchengemeinderatswahl in St. Elisabeth am 13. und 14. März

Am kommenden Wochenende wählen auch die 9.700 Mitglieder der größten Kirchengemeinde Stuttgarts einen neuen Kirchengemeinderat. Für einen Sitz im 18-köpfigen Gemeinderat kandidieren 22 Frauen und Männer.

Eine Wahlbenachrichtigungskarte zusammen mit einem Stimmzettel und einem farbenfrohen Kandidaten-Prospekt haben alle Wahlberechtigten der katholischen Elisabethengemeinde im Stuttgarter Westen erhalten. "Ein starkes Team für Elisabeth" ist gesucht. Wie in allen Gemeinden der Diözese Rottenburg-Stuttgart besetzen auch die Katholiken im Westen ihr Leitungsgremium neu. Der Kirchengemeinderat leitet nach der Ordnung der Diözese die Gemeinde gemeinsam mit dem Pfarrer. Er ist, darauf weisen Pfarrer Dr. Hermes und der Vorsitzende des Wahlausschusses Dr. Schiele hin, die buchstäblich "entscheidende" Vertretung des Kirchenvolks.

Besonders in St. Elisabeth trägt der Kirchengemeinderat besondere Verantwortung. Die Hälfte der Gemeindemitglieder sind unter 40 Jahre alt, es gibt viele Singles, viele junge Paare und Familien, eine große Dynamik und Fluktuation. St. Elisabeth ist einer der größten Träger von Kindertagesstätten, hat ein Familienzentrum gegründet, startet mit den "Netten Nachbarn" gerade eine stadtteilbezogene soziale Initiative und plant den Umbau eines Ferienwaldheims, eines Gemeindehauses sowie die Sanierung der großen Rieger-Orgel in der Kirche am Bismarckplatz.

Die Gemeinde fit für die Zukunft zu machen und mitzuhelfen, dass der Glaube in Wort und Tat "glaubwürdig" gelebt werden kann, bezeichnet Pfr. Dr. Hermes, der seit kurzem auch Stellvertretender Stadtdekan ist, als eine der Hauptaufgaben des Kirchengemeinderates. Dazu gehört auch die Verantwortung für einen Haushalt von über 5,5 Mio. Euro, für knapp 100 Angestellte und eine Vielzahl von Einrichtungen.

Die Kandidaten und Kandidatinnen repräsentieren verschiedene Altersgruppen, Lebenssituationen, Berufsgruppen und kirchliche Interessen. Es kandidieren neun Frauen und 13 Männer. Außerdem gehören dem Rat der Pfarrer als Vorsitzender und die pastoralen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als Beratende Mitglieder an.